Projekte

Seit vielen Jahren finden jährlich an unserer Schule Projektwochen statt, bei denen anfangs Lehrer Projekte für Schüler anboten. Später entwickelten dann auch Schüler der Erzieher- und Heilerzieherausbildung Projekte von Schülern für Schüler. Diese Tradition existiert an unserer Schule bis heute.

Auf den folgenden Seiten könnt Ihr Ausschnitte von Ergebnissen der Projekte von mir mit Schülern seit 2004 anhören und ansehen.

Musikprojekt "Nach Süden"

Im Jahr 2004 meldete sich eine größere Gruppe interessierter Schüler für ein Gitarren Projekt. Wir arbeiteten an ehemaligen DDR - und internationalen Songs. Am Ende wurde sogar noch gesungen!

Musikprojekt "Abendstunde"

Die Songs aus dem Jahr 2004 hatten Lust auf Neues entfacht! Ein "Noch mal" gab es nicht. Wir versuchten uns im Gitarrenspiel zu Orchester Playbacks - eine besondere Herausforderung!

Musikprojekt "Overcoming limits"

Das Jahr 2006 war ein Jahr der Superlative: Ein ganzes Gitarrenorchester und sogar einen Cellisten an Bord!

Hörspielprojekt "Die kleine Hexe"

Die Abwechslung macht Projekte interessant. Wie wäre es denn mal mit einem Hörspiel für Kinder!? Hier hört ihr drei Ausschnitte:

Filmprojekt "Rumpelstilzchen"

Irgendwann reitet jeden mal der Teufel! 2008 muss das so gewesen sein. Wir drehen einen Märchenfilm für Kinder! Komplexer kann ein Projekt nicht werden. Das war eine logistische Herausforderung für alle Projektteilnehmer. Die Suche nach den Locations führte uns kreuz und quer durch Thüringen. Die Hütte des Rumpelstilzchens fand sich noch in relativer Nähe am Murmelsee zwischen Bad Berka und Blankenhain. Für den Strohboden und die Bauernhäuser war das Freilichtmuseum in Hohenfelden geeignet. Die passende Mühle steht in Schillingstedt an der Landesgrenze zu Sachsen Anhalt und für die alte Burg konnten wir die Besitzer der Johanniterburg in Kühndorf (bei Meiningen), die Familie von Eichborn, gewinnen. Übrigens drehte dort die ARD ein halbes Jahr nach uns den Märchenfilm "Brüderchen und Schwesterchen"! Intensiv und zeitaufwändig waren dann die weiteren Vorbereitungen: Kostüme besorgen und zum Teil nähen lassen, Requisiten organisieren, Technik testen und so weiter! Bei veranschlagten vier Drehtagen musste alles auf dem Punkt stimmen! Wir haben es geschafft! Wer sich das Ergebnis anschauen will, kann ihn sich hier herunterladen!

Filmplakat

Musikprojekt "Independence"

Wieder einen Film drehen, geht nicht! Auch wenn es riesig Spaß gemacht hat und das Ergebnis überzeugen konnte, ist der Aufwand zu groß. Wir machen wieder Musik, Leute finden sich immer! So war es auch in diesem Jahr. Hört mal rein!

Filmprojekt "The blue eye"

Wir sind infiziert. Na dann doch wieder Film! Die Suche nach einem geeigneten Stoff gestaltete sich dann schwierig. Bei einem österreichischen Verlag wurden wir fündig. Wir erwarben die Rechte, die Geschichte verfilmen zu dürfen und machten uns an die Arbeit. Ich schrieb die Filmmusik und produzierte sie mit Jasmin Martin, die heute als Erzieherin in Gotha arbeitet. Dann ging es los, dieses Mal lange vor der eigentlichen Projektwoche. Ein Novum, dass sich in den Folgejahren zum etablierten Arbeitsstil entwickeln sollte. Der Jugendklub "Nordlicht", die Johanniter und die Polizeidirektion Weimar waren große Unterstützer unseres Filmprojektes 2010! Besonderen Dank galt hier Steffi Kopp, Sprecherin der übergeordneten Dienststelle, die die Kosten für den Einsatz der beteiligten Beamten auf "0" drehen konnte!

Filmplakat

Filmprojekt "König Drosselbart"

Wir sind wohl endgültig vom Filme machen infiziert! Es scheint eine Institution, eine Art Tradition zu werden. Selbstdarsteller mit und ohne eigene Ideen gibt es genug. Die Einen lassen sich vor der Kamera quälen und die Anderen entwickeln kreativ eigene Ideen, den Projektleiter zu quälen! Sei es drum, dieses Mal seit 2008 wieder ein Drehbuch geschrieben, Filmmusik der besonderen Art komponiert und Kostümverleih vom Nationaltheater aufgerissen (die eher mich, sind mit den Kosten nicht runter gegangen). Danach habe ich eine Bank überfallen (meine, die kannten mich!), damit wir dieses Projekt stemmen können! Der vorbereitende Kontakt mit unserem Drehort, der Leuchtenburg in Seitenroda, verlief sehr erfolgreich und wir lernten mit Ilka Kunze (Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit) eine große Unterstützerin unseres Projektes kennen. Das ging soweit, dass Arbeitszeiten an unsere Drehzeiten angepasst wurden!! Wo findet man das!? Auch der Museumsdirektorin, Frau Dr. Kaiser gilt unser Dank für Ihre problemlose Begleitung! Am 3.Januar 2011 ging es dann bei großer Kälte auf der Burg los. Entstanden ist in einem viertel Jahr Drehzeit eine tolle Parodie des Märchens der Gebrüder Grimm!

Filmprojekt "Die Poente"

Nun drehen die ganz am Rad! Richtig! Das wollten wir auch mit diesem Projekt: Nicht nur ein Augenzwinkern, sondern richtig zulangen in den Tiefen des Humors und Klamauks! Ein Teil der "Drosselbärte" wollte immer noch und darüber hinaus fanden sich noch einige schräge Vögel, die dieses Projekt bereicherten. Auch hier längere Vorlaufzeit, tolles Team, wertvolle Erfahrungen und ein wenig entstandene Angst vor dem nächsten Projekt...?

Filmplakat

Filmprojekt "Lena singt"

Die Projektwoche 2013 war für die Filmfreaks wieder ein voller Erfolg! Das Team begann bereits im Dezember 2012 mit den Vorbereitungen (Gesangsaufnahmen). Am 26. Februar ging es dann richtig los. In 13 Drehtagen entstand eine genretypische Soap mit allen bekannten Klischees! An dieser Stelle ein großes Lob an das Filmteam für die disziplinierte Arbeit. Wir haben sehr effektiv gearbeitet. Die "alten Hasen" Karo, Luise Daniel, David und Martin haben gezeigt, dass sie es können. Unsere "Neulinge" haben sich schnell auf die Arbeit am Set eingestellt und sind eine große Bereicherung gewesen. Am 12. April war dann Premiere. Der Hörsaal war übervoll und das Publikum spendete begeistert Beifall - der beste Lohn für die anstrengende Drehzeit mit ihren unvorhersehbaren Wetterproblemen!

Filmplakat

Bacardi

Für die "Filmfreaks" hat die Projektwoche 2014 bereits am 27.8.2013 begonnen! Der Grund: Wir wollen endlich einmal Bilder einer anderen Jahreszeit im Film! Dieser Wunsch, so viel sei verraten, ging in Erfüllung! Wir drehen für 2014 einen Krimi - eine neue Herausforderung für alle Mitwirkenden. Besonders glücklich bin ich im laufenden Projekt über die breite Unterstützung durch Schüler und Partner. Besonders zu erwähnen sind hier die Johanniter Unfallhilfe Weimar, das Bestattungsinstitut Jens Knabe Weimar und die vielen "Partygäste" im Waggon! 
Die Außenaufnahmen sind im Kasten und nun geht es an die Innenaufnahmen, die wir sehr entspannt und unabhängig von der Witterung durchführen können!

Filmplakat

The game

Die Idee zum Projektfilm "The game" wurde bereits gegen Ende der Drehzeit zu "Bacardi" geboren. In einem Gespräch mit Harun Koyuncu von der AWO Jena-Weimar e.V. (Fachdienst für Migration und Integration) wurde vereinbart, mit Zuwanderern und Deutschen einen Film zum Thema Integration zu drehen. Als Termin für eine Premiere war die interkulturelle Woche im September 2014 in Weimar vorgesehen. So entstand im Frühjahr 2014 noch vor der Premiere von "Bacardi" das Drehbuch für "The game". Nach einer intensiven Planungsphase ging es Anfang Mai mit den Dreharbeiten los. Über 30 Drehtage waren die Filmfreaks unterwegs und am Ende konnten sich alle über eine begeistert aufgenommene Premiere im Kino "MonAmi" in Weimar freuen!

 

Filmplakat

Filmprojekt "Samrand"

"Samrand" ist ein Nachfolgeprojekt von "The game". Unsere Absicht bestand darin, die Befindlichkeiten beim Ankommen und angekommen Sein am Beispiel von zwei unterschiedlichen Schicksalen zu beleuchten. Gleichzeitig wagten wir uns genremäßig an eine Filmcollage. Die Arbeit an diesem Filmprojekt war die emotional beeindruckendste Erfahrung! 

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Dokumentation "Geflüchtet"

Seit Dezember 2015 arbeiteten vier Schüler mit mir am Projekt. Unser Ziel war es, zu mehr Verständnis und differenzierter Betrachtung der Flüchtlingsproblematik vor allem unter unseren Schülern beizutragen. Im Dezember verfassten wir einen Aufruf in fünf Sprachen für das Wohnheim in der Ettersburger Straße, die Gemeinschaftsunterkunft in der Nordstraße und das Café International in Weimar. Darin haben wir unsere Absicht vorgestellt und um Mitarbeit gebeten. Darüber hinaus besuchten wir mehrfach das Café International und sprachen mit Flüchtlingen über unser Anliegen. So konnten wir elf Menschen mit Migrationshintergrund motivieren, vor einer Kamera über ihre Flucht und die Gründe zu sprechen. Die Protagonisten kommen aus dem Iran, Afghanistan, Eritrea,Algerien, Syrien und Albanien und deren Schicksale sind sehr verschieden. So ist eine 53 Minuten Dokumentation entstanden, die unserer Meinung nach dem oben genannten Ziel gerecht wird.

Filmplakat

DJI Phantom 4 Filme

Seit Juni versuche ich, mit meinem Quattrocopter zu fliegen und zu filmen. Erste Ergebnisse dieser Versuche könnt Ihr ab jetzt nach und nach hier anschauen.